Die alltägliche Arbeit vor Ort in Äthiopien



Die Basisbetreuung für die vom Verein "Let me be a child e. V." betreuten Kinder umfasst:

  • täglich drei ausgewogene Mahlzeitenein-gedeckter-tisch-wartet-auf-die-von-uns-betreuten-kinder-klein.jpg
  • hygienische Pflege
  • medizinische Grundversorgung
  • regelmäßiger Schulbesuch (einschließlich Schuluniform und Schulmaterial)
  • tägliche Betreuung durch erfahrene Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter

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  • Kontakte zur Restfamilie und zur Schule.



Das Programm bei "Let me be a child e.V." beinhaltet:

  • Vorbereitung auf den Schulbesuch
  • Hausaufgabenhilfenaeharbeiten-als-teil-des-berufsvorbereitenden-lernens-klein.jpg
  • Englisch-Unterricht
  • unterschiedliche therapeutische Aktivitäten (zum Beispiel Lachtherapie)
  • Geschichten vorlesen und kreatives Tanzen
  • Leseübungen, Bücher und sonstige Lektüre selbstständig lesen
  • handwerkliche Arbeiten zur Berufsvorbereitung (Schuster, Steinmetz)
  • Spielschuhreparatur-als-teil-des-berufsvorbereitenden-lernens-klein.jpg
  • Sport
  • Malen und Basteln.



moeblierung-fuer-gastfamilien-der-vereinsbetreuten-kinder.jpgNeben den monatlichen Kontakten zu den Schulen, die die Kinder besuchen, finden regelmäßige Besuche bei den „Gastfamilien“ und den "Restfamilien", in denen die Kinder übernachten, statt.

Ihre Übernachtungsplätze wurden renoviert und für die Basis-Möblierung gesorgt. In den Jahren 2004 bis 2007 wurde das Privathaus der Familie Bierig als erster Standort für die Kinderbetreuung vor Ort verwendet und dem Verein kostenlos zur Verfügung gestellt. Danach, nach dem Umzug in ein neues Vereinshaus, wurde das Privathaus bis 2010 dennoch weiterhin als sozialer Treffpunkt für die Kinder für zum Beispiel Fussball spielen, Tanzen, Spielen und Musizieren genutzt.

lachende-jugendliche-von-let-me-be-a-child-ev-nach-dem-sport-im-projekt-klein.jpgSchon nach kurzer Zeit zeigte sich der Erfolg unseres Vereinskonzeptes von "Let me be a child e. V":

die ehemaligen Straßenkinder entwickelten sich im Rahmen unserer Vereinsbetreuung körperlich und geistig gut, sie wurden fröhlich und selbstbewusst und aufgeschlossen.


Inzwischen ist die sogenannte „Insel“ von "Let me be a child", die 2007 in ein eigenes Haus umziehen konnte, in dem 44 Kinder und Jugendliche betreut werden, in Äthiopien ein erfolgreiches und in der Praxis sich bewährt habendes Modellprojekt! Viele Besucherinnen und Besucher kommen und informieren sich!


Der Erfolg liegt unter anderem auch darin, dass es ein kleines, überschaubares und offenes Projekt ist. Der Vorstand in Deutschland arbeitet ausschließlich ehrenamtlich, so dass kaum Verwaltungskosten entstehen.

Die Spendengelder gehen direkt in das Projekt!

kreatives-tanzen-mit-den-projektkindern-klein.jpgDurch regelmäßige Besuche von Vereinsmitgliedern und Patinnen und Paten aus Deutschland besteht ein enger Kontakt und eine hohe emotionale Verbundenheit.

Der Verein wird auch unterstützt von Deutschen, die in Äthiopien leben. Sie arbeiten ehrenamtlich mit, helfen zum Beispiel bei der Versorgung der Kinder und erteilen Englisch-Unterricht. Die äthiopische Regierung überprüft den Verein jährlich. Zur deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut in der äthiopischen Hauptstadt "Addis Abbeba" bestehen gute Kontakte.

Viele Menschen aus Deutschland – vor allem aus Angeln und Bayern - tragen durch ihren Mitgliedsbeitrag, eine Patenschaft, eine Ausbildungspatenschaft oder regelmäßige Spenden zum Erfolg des Projektes bei. Dazu gehören zum Beispiel Gemeinden und Gruppen aus dem Kirchenkreis Angeln, die „Sternsinger“ der katholischen Kirche und auch die Organisation "Hilfe für Afrika". Es wird Wert darauf gelegt wird, dass das Projekt selbst weltanschaulich neutral bleibt und für Kinder aller Glaubensrichtungen und ethnischer Herkunft offen ist.

besuch-einer-praktikantin-aus-deutschland-bei-let-me-be-a-child-in-aethiopien-klein.jpgAber nicht nur Kinder und Jugendliche in Äthiopien profitieren von diesem Projekt. Inzwischen besuchen regelmäßig junge Leute aus Deutschland die "Insel" in Addis Abeba und arbeiten aktiv und kreativ im Projekt mit – eine einmalige Erfahrung und Bereicherung für ihr ganzes weiteres Leben und Berufsleben. Das neue Haus macht es möglich, dass Praktikantinnen und Praktikanten aus Deutschland im Projekt wohnen können.

besuch-des-gruendungsmitgliedes-traudl-hofmann-bei-let-me-be-a-child-in-aethiopien-klein.jpgMehrere Vereinsmitglieder aus Deutschland haben die „Insel“ schon besucht und auch im Projekt mitgearbeitet. Sie konnten sich vor Ort persönlich davon überzeugen, wie erfolgreich die Arbeit ist, die sie durch ihre Spenden ermöglichen. So hat Etagegne Girma-Bierig Ostern 2009 mit einer internationalen Gruppe von 5 Frauen aus Flensburg das Projekt besucht.

Der Verein „Let me be a child e. V.“ vermittelt aber auch Praktikantinnen und Praktikanten an andere Organisationen. So wird mit den Spendengeldern aus der Region nicht nur für die afrikanischen Kinder viel erreicht, auch deutsche Jugendliche können dadurch die Welt und andere Kulturen kennen lernen, eine erweiterte Sicht "auf die Dinge" und einen "Blick über den Tellerrand hinaus" erhalten und dadurch lehrreiche praktische Erfahrungen für den späteren Lebensweg und den Berufsweg sammeln.

Durch die äthiopischen Wurzeln unserer Vereinsvorsitzenden und Vereinsgründerin Frau Etagegne Girma-Bierig und der damit verbundenen Kenntnisse der jeweiligen Sprache und Kultur sowohl in Äthiopien als auch in Deutschland können die Vereinsziele direkt, effizient und zielführend zeitnah realisiert werden.